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Eine musikalische Zeitreise in die goldenen Zwanziger


Die Lieder, die an diesem Abend zu hören sind, sind in den sogenannten Goldenen Zwanzigern entstanden.Das waren die Jahre 1924 bis 1929, in denen sich Deutschland nach dem Schock des ersten Weltkrieges und der Inflation wirtschaftlich wieder zu erholen begann. Jetzt wollten die Leute sich amüsieren. Das Motto einer ganzen Generation lautete: „Man lebt ja nur so kurze Zeit und ist so lange tot.“ Operetten, Revuen, Chansons und Schlager wurden geschrieben, Lieder wie „Zuschau´n kann i net“ oder „Dein ist mein ganzes Herz“, Chansons wie „Kinder, heut Abend da such ich mir was aus“ und „In der Bar zum Krokodil“.

In den Kabaretts machten frivole Lieder wie „Ausgerechnet Bananen“ die Runde. Diese Evergreens mit ihren populären Melodien und witzigen Texten wurden nach der Machtergreifung der Nazis verboten, weil die Komponisten oder Texter Juden  waren. Dies hatte zur Folge, dass die geradezu unglaubliche künstlerische Kreativität abrupt beendet wurde.

Dieser Abend zeigt die Geschichte einer Epoche zwischen Glanz und Elend, zwischen Krieg und Frieden, zwischen sprudelnder Lebensfreude und dem Zusteuern auf den braunen Abgrund. Die Spannung zwischen dem Genießen der musikalischen Ohrwürmer, dem Lachen  über die (irr)witzigen Texte und der Nachdenklichkeit über die Schicksale der Künstler ist das Konzept dieses Abends.

Konzept und Regie: Eberhard Streul

Daniela Grundmann, Sopran

Christina Prieur, Sopran

Thomas Jakobs, Tenor

Ingo Wackenhut, Tenor

Petra Mott, Schauspielerin

Dmitrij Koscheew, Klavier

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Foto: HK PhotoArt