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Böse Briefe als Bühnenprogramm

Es ist Zeit für den 2. Emsland Hate Slam, bei dem Redakteure von Meppener und Lingener Tagespost sowie der Ems-Zeitung böse Leserbriefe vorlesen. Aber was bedeutet eigentlich das „Slam“ in Poetry Slam oder auch Hate Slam? Übersetzen lässt es sich mit „Zuschlagen“ oder auch mit „Knall“. Und knallen wird es am 19. September im Theater Meppen: Was wütende Leser per Brief oder eMail schicken oder auch als Kommentar bei Facebook hinterlassen, ist manchmal einfach nur durchgeknallt. Von konstruktiver Kritik sind solche Schreiben weit entfernt, für ein unterhaltsames Bühnenprogramm aber sind sie geeignet, das haben die mittlerweile vier Hate Slams der NOZ Medien gezeigt – auch wenn den Zuschauern angesichts der Pöbeleien und Drohungen das Lachen oft im Halse stecken bleibt. Natürlich wollen die Redakteure niemanden bloßstellen; die Absender bleiben anonym. Offener ist der Umgang mit den eigenen Fehlern: Zum Programm gehören auch Stilblüten, die tatsächlich veröffentlicht wurden – und das ist ebenso unfreiwillig komisch.

Mit auf der Bühne steht an diesem Abend Poetry-Slammerin Rita Apel: Die scharfzüngige Wortakrobatin liebt es, ihren schwarzhumorigen Blick auf Szenen des Alltags zu werfen und einem unterhaltungswütigen Publikum zu servieren. Sie gewann 2014 die Poetry-Slam-Meisterschaft Bremen/Niedersachsen.

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