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Johann Wolfgang von Goethe

„Der Zweifel ist‘s, der Gutes böse macht. Bedenke nicht; gewähre, wie du fühlst.“

Iphigenie, die einst für die Kriegspläne ihres Vaters geopfert und von der Göttin Diana vom Opfertod errettet wurde, lebt als ewig Fremde und Priesterin auf Tauris, wünscht sich aber nichts sehnlicher, als in ihre Heimat zurückkehren zu können. 

König Thoas, Herrscher auf Tauris, verbietet ihr die Rückkehr, will er sie doch offenkundig zu seiner Ehefrau machen. Doch Iphigenie weist sein Werben zurück. Um sie in die Enge zu treiben, führt Thoas wieder Menschenopfer ein – für Iphigenie eine Grausamkeit. Als sich dann auch noch herausstellt, dass unter den ersten beiden Menschenopfern ihr Bruder Orest ist, versucht sie, in Thoas Mitgefühl und Menschlichkeit zu erwecken, um in ihre Heimat zurückkehren und dort für Frieden sorgen zu können. 

Familientragödie, Rachepläne und die Hoffnung auf Versöhnung – Goethes IPHIGENIE zeigt in grandiosen Sprachbildern das Menschenideal der Weimarer Klassik, aber auch die Folgen des Kolonialismus in der Folge der europäischen Aufklärung.

Ein Plädoyer für den Humanismus.

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