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Frühjahrskonzert des städt. Musikvereins Meppen

Musik für Sopran, Chor und Orgel

von Mendelssohn, Bunk, Stainer, Lauridsen, Becker, Dardonyi u.a.

Johanna Haecker – Sopran

Christoph Grohmann – Orgel

Stästischer Musikverein

Ansgar Kreutz – Leitung


Eintritt: 10,00 € 

Kinder bis 18 Jahre, Schüler, Studenten, Erwerbslose frei

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„I am Alpha and I am Omega“ – „Ich bin das Alpha und das Omega“ Diesen ausdrucksstarken biblischen Text, der sich auf Christus bezieht, wählte der englische Komponist John Stainer (1840-1901) zur Vertonung als festliche Motette, die dem Konzert, welches am Samstag, den 27.04.2019 um 19.30 h in der Propsteikirche Meppen zu hören sein wird, sein Motto gegeben hat. Der Musikverein Meppen hat unter der Leitung von Regionalkantor Ansgar Kreutz Musik für Sopran, Chor und Orgel aus dem 19. und 20. Jahrhundert einstudiert. Im Mittelpunkt stehen zwei große Werke der frühen und der späten Romantik. Felix Mendelssohn Bartholdys (1809-1847) Hymne „Hör mein Bitten“ steht am Beginn zahlreicher Stücke für Solosopran, Chor und begleitende Orgel. Mendelssohn selbst hat auch eine Orchesterfassung dieses Werkes geschaffen. Am Ende der der Romantik steht eine große Zahl bekannter Komponisten wie Richard Strauß, Max Reger oder Hans Pfitzner, weniger bekannt ist der deutsch-niederländische Komponist und Organist Gerard Bunk (1888-1940), dessen Werke derzeit zunehmend mehr Beachtung vor allem durch die Organisten finden. Sein monumentaler „Psalm 1 – Wohl dem der nicht wandelt im Rat der Gottlosen“ steht am Ende der romantischen Chorkompostionen und im Zentrum des Konzert des Meppener Musikvereins. Neben Bunk, Stainer und Mendelssohn erklingen Stücke von Camille Saint-Saëns (1825-1931), Franz Lachner (1803-1890), Joseph Kromolicki (1882-1961) und anderen. Als Solosopran wurde Johanna Haecker engagiert. Die Sopranistin Johanna Haecker wuchs in Münster auf und erhielt ihren ersten Gesangunterricht bei Edeltraud Blanke.Ihre weitere sängerische Ausbildung führte sie zunächst zu Barbara Schlick an die Musikhochschule Köln, wo sie sich vor allem im Bereich der Alten Musik fortbildete. An ihren Abschluss als Diplom-Gesangpädagogin schloss sie die Künstlerische Ausbildung im Fach Operngesang bei Anna Maria Dur an der Musikhochschule Mannheim an..Sie ist Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.Verschiedene Opernengagements führten sie an die Stadttheater Wuppertal und Gießen.Heute widmet sich Johanna Haecker als freischaffende Sängerin dem Konzertgesang. Sie arbeitete bereits mehrfach mit mit Ansgar Kreutz zusammen und war als Sopranistin in Händels „Messias“, Brahms´ „Ein deutsches Requiem“, in Bachs „H-Moll-Messe“ sowie in den „Magnificat“ – Kompositionen von John Rutter und Martín Palmeri zu hören.

Der bekannte Orgelvirtuose Christoph Grohmann wird Johanna Haecker und den Chor an der Hillebrand-Orgel der Propsteikirche begleiten und weitere Solostücke spielen. Grohmann (* 1955) spielte bereits im Alter von 13 Jahren öffentliche Konzerte. Er studierte 1974–80 bei Helmut Tramnitz an der Hochschule für Musik Detmold (Kirchenmusik-A- und Konzertexamen Orgel) und nahm 1979 und 1980 an Orgel-Meisterkursen bei Flor Peeters im belgischen Mechelen teil. Er wirkte als Dekanatskirchenmusiker an St. Clemens in Rheda und als Lehrer an der Hochschule für Musik Detmold und leitet gegenwärtig Orgelklassen in Bremen und Herford (Orgelliteraturspiel und -improvisation).

Seit 1989 arbeitet er außerdem freiberuflich als Orgeldozent und konzertiert international. Seine Interpretationen wurden durch Rundfunk-Aufnahmen dokumentiert. Er gehört (2017) dem Hauptausschuss der Gesellschaft der Orgelfreunde (GdO) an. Schwerpunkte seiner Tätigkeit sind die Aufführung von Werken des 19. und frühen 20. Jahrhunderts sowie von Werken für Orgel und Orchester, außerdem die Improvisation über Themen der Liturgie.